analoges Dieseltuning

meist eine simple, manuell einstellbare (drei Potis) Minimalelektronik. Keine motor- und fahrzeugtypische Kennfeldbeeinflussung, sondern lediglich Manipulation der Steuersignale zur Einspritzpumpe.

Nachteile:

  • aufwendige Einstellung während der Fahrt
  • in Teilbereichen zu hohe Einspritzmenge, dadurch hoher Verbrauch und thermisch bedingte Motorschäden
  • erfordert fast immer umständliche Nachjustage


digitales Dieseltuning

extrem genauer, hochmoderner RISC-Prozessor. Basierend auf dem Serienkennfeld schickt das intelligent programmierte Management des Dieselchips individuell modifizierte Daten an die Einspritzpumpe, die dann die leistungsoptimierte Dieselmenge optimal und präzise zuteilt.

Vorteile:

  • einfacher Einbau, keine Einstellarbeiten nötig
  • immer optimal berechnete Erhöhung der Einspritzmenge im Verhältnis zum Serienkennfeld
  • optimale Ausschöpfung der Motorreserve - 15 bis 25%iger Leistungs- und Drehmomentanstieg und
  • minimaler Rußausstoß, geringste Mehrbelastung der Serienmechanik